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Montag, 1. September 2014

Gut daheim angekommen

Nach insgesamt 48 Stunden Reise, sind wir am Samstag gegen 18 Uhr gut daheim angekommen. Es war recht anstrengend und ich persönlich hab leider nur relativ wenig unterwegs schlafen können.

Am Sonntag dann noch bisschen aufgeräumt und die Wohnung auf vordermann gebracht und noch Eltern und Schwiegereltern und Schatzi besucht.

Verena gehts mittlerweile auch besser und hat auch wieder appetit usw. Also alles wieder gut. :-)

Freitag, 29. August 2014

Gerade erst bei der griechischen Grenze

Warten schon seit 1 1/2 Stunden an der türkisch-griechschen Grenze und kommen kaum vorwärts.

Sind um 24 Uhr aus Izmir losgefahrem und nun müssen wir mal gucken, wann wir hier wegkommen. Der Weg war sonst ganz ok und die Überfahrt mit der Fähre bei Canakkale sehr Windig und Interessant, aber dadurch dass ich die Nacht durchgefahren bin,  bin ich nun sehr müde. Jetzt hat die Pinar das Steuer übernommen und ich versuche mich ein bisschen hinzulegen.

Donnerstag, 28. August 2014

Abfahrt aus Didim + Poliklinik

Heute ist der letzte Tag in Didim. Heute Früh waren wir bei ein paar Nachbarn zum Frühstück eingeladen. Pinar und ich haben kräftig gegessen. Verena konnte leider nur eine 3/4 Kartoffelscheibe essen. Jedoch hat sie genug getrunken.

Heute Nacht wollten wir eigentlich alle gut schlafen, jedoch meinte ein Nachbarhund, die ganze Nacht bellen zu müssen. Daher war die Nacht nicht ganz so erholsam wie vorgesehen. Wir sind auch erst um 11 wirklich aus dem Bett aufgestanden.

Da es der Verena gestern Abend wieder etwas schlechter ging, sind wir nach dem Frühstück wieder in die Poliklinik gefahren. Hier war nun ein fähiger Arzt zugange, der auch eine Blutuntersuchung durchgeführt hat und gemeint hat, dass soweit alles ok ist und es an der Luft hier liegen könnte, weil mehrere Patienten diese Symptome aufweisen. Er hat ihr ein paar Infusionen mehr gegeben als die letzten paar mal und hat gemeint, dass er sie für den Flug fit machen wird.

Pinar räumt währenddessen das haus auf und wartet, dass wir wieder daheim ankommen um abzufahren. Wir fahren zu einer Tante nach Izmir und danach die Verena zum Flughafen.

Unser eigentlich geplantes Zwischenziel in Troja lassen wir sausen und werden ihn bei unserem nächsten Türkei Urlaub anfahren bzw anschauen.

Die Rückfahrt wird sicher spannend und auch anstrengend und für mich ein Neuland, da es 1000 km mehr Strecke an einem Stück sind, als ich vorher je am Stück gefahren bin.

Auf alle Fälle freuen wir uns alle dareuf, wenn und dass wir gut und heil daheim ankommen und auf die kommenden neuen Herausforderungen des nächsten Jahres.

Mittwoch, 27. August 2014

Die letzten Tage in Didim (DI 26.08. bis DO 28.08.)

Die letzten Tage waren etwas Nervenaufreibend. Der Verena geht es immer noch nicht gut und wir mussten uns überleben, wie wir die Rückreise gestalten. Da sie in ihrem momentanen Zustand nicht zuzumuten ist, über 30 Stunden im Auto zu sitzen, geschweige denn selber auch noch zu fahren, haben wir nach einem Rückflugticket gesucht. Ich habe zum Glück noch einen Rückflug für den Donnerstag Abend aus Izmir direkt nach Nürnberg gefunden. Da wir sowieso dort durchfahren, ist es optimal. Wir waren außerdem noch einmal im Krankenhaus und dort wurde ihr eine Infusion gegeben. Hoffentlich hält diese lange genug an, dass sie gut in Deutschland ankommt und sie dort vom Arzt untersucht gut untersucht werden kann.

Pinar und ich waren gestern, Dienstag, in der Früh zunächt einmal ein bisschen wandern und danach sind wir im Meer schwimmen gewesen. In der Früh ist das Wasser noch sehr still und klar und man kann sich gut abkühlen.

Heute, Mittwoch, haben wir uns um die Verena gekümmert, waren noch 2 Stunden am Strand und jetzt sind wir gerade noch mit dem Packen und aufräumen beschäftigt.

Morgen, Donnerstag, gehts es dann los, zurück Richtung Deutschland. Wenn die Verena schon längst wieder daheim sein wird, werden wir noch mit dem Auto unterwegs sein. Die Rückreise wird aus der Türkei über Griechenland, Mazedonien, Serbien, Ungarn, Österreich und dann Deutschland sein. Hoffentlich kommen wir gut durch den Verkehr und haben keine weiteren Pannen oder Unannehmlichkeiten.

Montag, 25. August 2014

Didim von DO 21.08. bis MO 25.08.

Donnerstag haben wir zunächst einmal ausgeschlafen. Gegen Mittag haben wir einen Anruf vom Onkel aus Deutschland bekommen, der auch in Umurlu war, dass sie uns für zwei Tage besuchen kommen. Da wir sowieso einkaufen wollten und auch das Meer genießen wollten, sind wir zunächst einmal zum Strand gelaufen und haben die Sonne und das Meer genossen.
Die Hitze hier ist viel besser auszuhalten als in Alanya, auch wenn die Temperaturen höher sind. Die Luftfeuchtigkeit ist hier viel niedriger und am Nachmittag geht auch immer ein angenehmes Lüftchen, was dem Wohlbefinden auch zugute kommt. Am Abend fallen die Temperaturen auf 20 bis 25 Grad und da kann man sich auch mal draußen abkühlen und wohlfühlen.
Nach dem Sonnenbad und der Abkühlung im Meer, welches auch viel weniger salzig ist als in Alanya, sind wir wieder zum Haus gelaufen, haben geduscht und sind dann einkaufen gegangen. Kurz darauf sind Onkel, Tanke und Kinder angekommen. Es wurde gekocht und der Abend auf der Terasse verbracht.
Am Freitag sind wir dann alle gemeinsam zum Strand gegangen und haben uns wieder gesonnt, Backgammon gespielt und dann im Wasser abgekühlt. Am Abend wollten wir alle gemeinsam auf den Markt gehen und ein bisschen für die Abfahrt der Gäste einkaufen.
Der Verena ging es jedoch nicht gut. Sie musste daheim bleiben, da sie eine schlimme Magen-Darm Verstimmung hatte. Unsere Gäste, Pinar und ich sind schnell auf dem Markt gegangen und anschließend sind Pinar und ich zur Apotheke um der Verena ein paar Medikamente zu holen. Die Nacht von FR auf SA war dann noch schlimmer. Die Toilette war ihr bester Freund und vom Schlaf hatte sie in der Nacht nicht viel bekommen.
Samstag früh sind dann Onkel, Tante und Kinder weitergefahren und wir haben alle gemeinsam den Tag daheim verbracht. Als es gegen Abend wieder schlimmer wurde, sind wir ins Krankenhaus, wo die Verena ans Tropf gehängt wurde und auch einige Medikamente bekommen hatte, da sie während des Tages sehr viel Flüssigkeit verloren hatte. Dies hat ihr sehr gut getan, wodurch sie in der darauffolgenden Nacht auch gut daheim schlafen konnte.

Sonntag Früh ging es ihr wieder besser. Nach einer Abklärung der finanziellen Angelegenheit mit der Auslandskrankenversicherung im Krankenhaus, hatten wir beschlossen zu einem nahegelegenen Beach Club zu fahren. Wir verbrachten den Nachmittag dort auf einer Plattform, welche sich wie ein Steg übers Meer streckt. Das Wasser war sehr klar, ohne Wellen und hatte eine angenehme Temperatur um sich abkühlen zu können. Abends sind wir wieder heim gefahren wo wir auf dem Weg einen tollen Sonnenuntergang beobachten konnten, haben anschließend gekocht und den Abend auf der Terasse ausklingen lassen.

Heute (Montag) ist der Gesundheitszustand immer noch nicht optimal, aber es geht aufwärts. Wir haben ein paar Musikvideos geschaut und einiges am Handy und PC gemacht. Verena versucht sich daran, den Stammbaum von Pinar zu erstellen. Das ist eine sehr sportliche Herausforderung, wenn man die Größe von Pinars Familie kennt. :-)

Vorhin waren beim beim Strand etwas schwimmen und im Meer abkühlen. Das Laufen bis dorthin war schon sehr anstrengend für Schatzi. Jetzt gibts gleich essen und danach heißt es ausruhen.







Weg zum Strand in Didim + Strand:






Und hier befinden wir uns gerade:


Abfahrt aus Nazilli + Großeltern in Umurlu besucht + Ankunft in Didim

Am heutigen Tag haben wir in der Früh zunächst einmal den großen Garten von Pinars Eltern in Nazilli besucht. Dort wächst alles mögliche an Früchten und Gemüse. Feigen, Granatäpfel, Zitronen, Trauben,... Wir haben eine große Tasche voll gepflückt, die wir auf der Fahrt noch essen können. Auf dem Rückweg aus dem Garten, haben wir noch zwei "Schneeeis" gegessen und dann alles zusammengepackt und gegen Mittag weggefahren.
Ein paar Km weiter sind wir in Umurlu angekommen. Dort wohnen Pinars Großeltern und einer ihrer Onkel. Dort sind wir bis Mitternacht geblieben und haben gegessen, uns unterhalten und ein bisschen durch den riesigen Hof bewegt. Ein weiterer Onkel inkl. Familie aus Deutschland war dort auch zu Besuch. Somit fiel uns das Unterhalten etwas leichter.
Von dort aus sind wir in der Nacht noch nach Didim gefahren, wo wir innerhalb von knapp 2 Stunden agenkommen sind. Dank der gut ausgebauten Straßen und dem wenigen Verkehr, war es kein Problem die Stecke schnell zu passieren. In Didim, im Haus von Pinar und ihren Eltern, haben wir zunächst alle Sachen aus dem Auto ausgeladen und in die jeweiligen Zimmer verteilt. Anschließend haben die zwei Frauen noch einen Großteil der Feigen in einem großen Topf eingelegt, welches am nächsten Morgen zu Marmelade verarbeitet wurde. Außerdem hatten wir in Umurlu 2,5 Liter frische Milche bekommen. Diese haben die beiden in der Nacht noch zu Käse verarbeitet und über Nacht abtropfen lassen. Gegen 4 Uhr Nachts sind wir dann auch langsam ins Bett gegangen und haben ausgeschlafen.








Nazilli am 19.08.

Am heutigen Tag sind wir mit der Pinar und ihrer Tante durch Nazilli gelaufen, haben etwas gegessen und danach sind wir zu ihr gefahren. Dort, im Geburtsthaus von Pinars Papa, haben wir etwas Zeit verbracht, haben frische Feigen und Trauben aus den Garten gepfückt und gegessen und anschließend waren wir bei Verwandten auf einem Dorf zum essen eingeladen.
Dort gab es den ersten Kulturshock! Wir wurden schon erwartet und das Essen war auch schon fast fertig. Es gilt als besonderen Anlass, wenn so etwas gemacht oder serviert wird... Sie hatten eine Ziege geschlachtet und diese dann zubereitet und serviert. Wir durften uns vor dem Servieren das Tier im großen Topf anschauen. Es war KOMPLETT drin! Also komplett inkl. KOPF! Da hatte ich den Eindruck, dass ich aus dem Topf heraus, angeschaut werde! Als ob das nicht genug war, durften wir uns die restlichen, lebenden Tiere auch noch anschauen und sie füttern.
Es war anschließend für mich etwas hart, das Fleisch zu essen. Es hat gut geschmeckt, keine Frage, aber es steckte mir irgendwi im Hals und ich habe auf dem armen Fleisch so lange herumgekaut, dass ich es fast atomiert habe! :-) Auf unserem Tisch wurden dann auf einem Teller auch die spezialitäten aufgelegt (Hirn, Leber, Herz, Zunge...). Die arme Pinar konnte gar nicht so schnell schauen, da wurde ihr von ihrem Verwandten ein Stück Ziegenzunge in den Mund gesteckt. Sie hat es bravurös gemeisters und mit einem Haps geschluckt!

Am späten Abend haben wir ihre Tante wieder heimgefahren und sind dann wieder nach Nazilli zurück und haben uns relativ schnell ins Bett gelegt.







Montag, 18. August 2014

Der erste Abend in Nazilli

Nach den schönen Erlebnissen in Pamukkale sind wir noch ein paar KM weiter gefahren nach Nazilli. Auf der Fahrt gab es dann auch einen nicht ganz vorbildlich beladenen LKW zu sehen. :-)
In Nazilli sind wir von Pinars Verwandten wieder herzlich empfangen worden, haben gegessen, geduscht und anschließend noch ein bisschen an die Frische Luft gegangen. Dort haben wir ein besonderes Eis gegessen. Es ist eine Art Slush Eis. KARHELVASI ist die Bezeichnung. Es besteht aus Schnee, welches aus den Bergen heruntergebracht wird und hier gut verpackt im Boden eingegraben und konserviert wird. Dieser Schnee wird dann genommen und mit einem eigenen Sirup vermischt und serviert.




Weiter gehts nach Pamukkale / Hierapolis

Nach dem reichhaltigen Frühstück in Isparta sind wir nach Pamukkale weitergefahren. Während der Fahrt konnten die Mädels zum Glück ein bisschen schlafen und sich ausruhen.
In Pamukkale angekommen, wurden wir zunächst von den vielen Menschenmassen begrüßt. Die natürlichen Kalkfelsen sind beeindruckend und eine Touristenattraktion. Hier befinden sich auch Überreste einer alten Stadt aus der Antike namens Hierapolis.
Auf dem Plateau oberhalb der Kalkfeslen gibt es natürliche Wasserbecken mit einem extrem hohen Kalkgehalt. Nach einer kleinen Wanderung auf den gut gepflegten Wegen auf diesem Plateau, haben wir ein Bad in diesem Kalkhaltigen Becken genommen und haben uns ein bisschen abgekühlt und außerdem auch ein bisschen mit dem Kalk als Wurfgeschosse, gepsielt. :-) Es war toll...













Früh wach + Frühstück in Isparta

Der Wecker klingelte gerade nach 3 Std Schlaf... es ist 5 Uhr. Um 6 Uhr wollen wir im Auto sitzen und losfahren nach Pamukkale zu den Kalksteinen. Wird es klappen? Natürlich...

Nach ein paar Stunden Fahrt haben wir die Berge hinter uns gelassen und sind in der Rosenstadt Isparta angekommen. Da wir in der Früh nix gefrühstückt hatten, haben wir ein Restaurant aufgesucht und haben ein reichhaltiges Frühstück inkl. Cay gehabt und haben uns auch Zeit gelassen mit der Weiterfahrt.